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Sommerspaß gefällig?

Stand-up-Paddeln 2.0: auch dieses Jahr geht’s wieder aufs Board

Jugendstelle Regensburg Land

Egal ob auf Flüssen, Seen oder im Meer: die zahlreichen Stand-up-Paddler waren vergangenen Sommer wohl kaum zu übersehen. Vor ein paar Jahren hat man sich noch über vereinzelte Menschen gewundert, die sich auf einem Art Surfbrett mit einem Paddel in der Hand übers Wasser treiben ließen.

Im Sommer 2020 ist das Stand-up-Paddeln (kurz SUP) allerdings nun endgültig auch in Deutschland zur Trendsportart geworden. Der SUP-Boom sei in gewisser Weise wohl auch der Corona-Pandemie geschuldet. Das Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und die Bewegung draußen in der Natur zogen die Menschen in Scharen aufs Wasser. Außerdem lässt sich beim Paddeln auf dem SUP der Abstand ohne Probleme einhalten.

Diesen Spaß ließ sich die BDKJ natürlich nicht entgehen, was einiges auf den Kopf gestellt hat.

Mehrere Kreisverbände des BDKJ, sowie die DJK der Diözese Regensburg starteten letzten Sommer gemeinsam mit den Katholischen Jugendstellen mehrere SUP-Aktionen in den einzelnen Landkreisen des Bistums. Mit Tagesausflügen am Sarchinger Weiher, Guggenberger See, Murner See, Steinberger See sowie auf der Naab bei Etterzhausen erreichten die Jugendstellen mehr als 900 Abenteuerlustige. Egal ob jung oder alt, Anfänger oder SUP-Erfahrene: die Teilnehmer/-innen stammten aus den verschiedensten Fachrichtungen. Vereine, Verbände, Pfarreien, Ministranten- und Chorgruppen, Religionslehrer/-innen, das CampusAsyl Regensburg und viele mehr waren mit großer Freude dabei.

Doch warum ist das SUPen so beliebt? Für viele war das Stehen auf dem Brett anfangs eine Herausforderung und völlig neue Erfahrung. Es fordert den Gleichgewichtssinn, sorgt gleichzeitig für Entspannung und der wichtigste Punkt: es macht ganz einfach unglaublich viel Spaß. Nach einer kurzen Einführung und dem Aufpumpen der Boards ging es für die Gruppen und Teamer ab aufs Wasser. Ob gemütlich spazieren fahren, kleine Spiele oder Wettrennen, beim Stand-up-Paddeln ist Abwechslung garantiert. Einige Mutige versuchten sich an Drehungen und Sprüngen auf dem Board sowie akrobatischen Elementen wie Handstände, Kopfstände oder Räder. Das ins Wasser fallen ließ sich dabei meist nicht vermeiden und gehört mit dazu. Gegen eine kurze Abkühlung an heißen Sommertagen hatte ohnehin niemand etwas einzuwenden. Viele Gruppen ließen den abenteuerreichen Tag mit einem kurzen spirituellen Impuls auf dem Wasser ausklingen.

Aufgrund des durchweg positiven Feedbacks der Teilnehmergruppen laufen bereits die Planungen für diesen Sommer. Neben den bisherigen Gruppenangeboten soll es auch andere Formate wie beispielsweise eine Pilgerreise auf dem Wasser, Teamschulungen, SUP-Polo und viele weitere, spannende Aktionen geben. Der BDKJ, die Jugendstellen und die DJK freuen sich schon jetzt auf die sicherlich unvergesslichen SUP-Erlebnisse, die sie ab Mai mit verschiedenen Gruppen erleben werden.

Text: Simone Dechant